Das Rudel

Sarah, Rudelführerin und Trainerin - aber meistens Wasserträgerin, Futterbringerin, Hinterheraufräumerin, Löcherzuschauflerin, Hundekackeentsorgerin, usw.
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In meinen Kindheitstagen war es nebst anderen Hunden, ein Siberian Husky namens Blue aus Norwegen, der unsere Familie viele Jahre auf supercoole Art bereicherte - und in meinen Kindheitstagen beschloss ich, dass irgendwann ein Nordischer Schlittenhund auch in meinem Erwachsenenleben Einzug halten würde. Ach ja und dass ich wie damals auf dem Hof, einmal ein eigenes Haus mit altem Gewölbekeller haben würde.

Es hat gedauert, erst kam eine solide Ausbildung, dann Beruf und Karriere. Viele treue Hundebegleiter kamen und gingen in meinem Leben. Nie lebte ich ohne Hunde. Sie lernten mir ihre Sprache, ich ihnen meine. Wir gingen durch dick und dünn, genossen Freiheit und Natur zusammen. Sie lernten mir Geduld, Weisheit, Ruhe und Achtung. Sie förderten meine Fitness, brachten mich zum Lachen und waren in guten wie in schlimmen Zeiten an meiner Seite. Und spätestens, seit ich mit Alaskan Malamuten zusammen lebe, habe ich definitiv auch Nerven wie Drahtseile! Nun, vielleicht hatte ich die ja auch schon seit meiner Zeit mit den Foxterriern, aber das ist eine andere, weit zurück liegende Geschichte.

Heute lebe ich mit fünf Alaskan Malamuten zusammen, bin zwischenzeitlich ausgestiegen aus Beruf und Angestelltenleben und habe mich selbständig gemacht, mein Leben komplett an meine eigenen Vorstellungen angepasst. Denn nicht nur die Arbeit mit den Hunden wurde immer schwieriger mit dem vorherigen Berufsleben zu vereinbaren. Auch das vor vielen Jahren im Zuge meines Plans zur Erfüllung meines Kindheitstraumes erworbene Haus mit Umschwung zu pflegen und dabei noch etwas Zeit für mich selber zu haben, war kaum noch möglich. Nächstes Ziel: unabhängig zu arbeiten und soweit möglich zum Selbstversorger werden. Zusatzausbildungen und daneben ernsthaftes Training mit den Hunden zum Aufbau eines soliden Teams für Passagierfahrten folgte. Ausserdem sind da auch noch Fische, viele Fische in Aquarium und Teich und Wasserschildkröte Hugo, der mein Leben schon seit ein paar Jahrzehnten begleitet und seinen Schwimmpartner Spatzli nun schon ein paar Jahre überlebt hat. Die wollen auch gepflegt werden. Früher genossen nebst Hunden noch Hamster und exotische Vögel jahrelang meine Pflege, sie wurden alt und grau und gucken vielleicht heute vom Himmel herab, was so läuft in meinem kleinen Tierparadies. Mein Kleintierzoo ist allerdings nicht mehr so gross wie früher, aus Zeitgründen, denn arbeiten muss ich ja trotzdem auch noch! Ausser die kleinen Wildtiere in meinem sorgsam aufgebauten Gartenparadies: da tummelt sich einiges von Igel bis Blindschleichen, Vögel, Frösche, Kröten und allerlei Tierchen und Nützlinge im Gemüsegarten, von denen man einige nur noch selten sieht in Feld und Wald. Das, obwohl hier heute Alaskan Malamuten leben, voll schön im Einklang, solange jeder auf jeden achtet. Woaaahoooou, jeden Tag neue Abenteuer!

Und der alte Kindheitstraum mit dem Gewölbekeller? Nun, deren habe ich zwei! Wie bereits erwähnt mit Haus drauf und ein bisschen Land drumherum :0)
Belana Swiss-Snowdog, *30.12.2008, Hündin
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Mit Belana erfüllte sich der lang ersehnte Traum zum Aufbau eines eigenen Schlittenhundeteams. Sie ist im Toggenburg (CH) geboren und kam als Welpe zu mir. Sie war nicht immer einfach, manchmal ziemlich stur aber grundsätzlich immer eine totale Kuschelmaus; mit Kindern kann sie es gut und mag Menschen ohnehin über alles. Mit anderen Hunden hat sie es nicht so am Hut, braucht deshalb ihren Freiraum bei Begegnungen. Ihre 4-beinigen Freunde wählt sie kritisch aus, Feinde würden in Grund und Boden gestampft, sofern man sie liesse. Obwohl ich sie als Zughund ausgebildet habe und sie die Kommandos nach wie vor perfekt beherrscht, mag sie im Gespann nicht laufen, ausser es ist mindestens -5grad, hat genug Schnee und man hängt ihr den Hundeschlitten hintendran; Es kann aber durchaus passieren, dass man urplötzlich den typischen 'Huskyplatten' hat und den Schlitten selber wieder nach Hause zieht. Sie beschäftigt sich lieber mit leichten Agility-Übungen, Spazieren mit unseren Gästen oder noch besser, Bauch kraulen. Aus den Augen lässt sie mich nie, macht selten etwas gratis und eigentlich braucht man für sie nur ein Kommando, das heisst 'Gutzi'. Sie ist meine Lieblings-Wollkugel und wir feiern zusammen Geburtstag. Belana ist eigentlich sehr still, stimmt ab und zu mit Bagheera ein Lied an. Will sie etwas, dann überrascht sie mit einem ordentlichen Wortschatz, womit sie umzugehen weiss. Belana ist ein Allwetter-Hund. Am liebsten mag sie natürlich sehr kaltes Klima und im Schnee herumtoben, es macht ihr aber auch nichts aus, im Regen zu liegen, obwohl sie problemlos unter Dach könnte. Nur durch Pfützen laufen, das mag sie nicht. Dann bewegt sie sich sehr vorsichtig. Man könnte sich ja sonst dreckig machen. Andererseits liegt sie im Sommer bei 30 grad auch mal voll in der Sonne, wahrscheinlich, weil sie zu faul ist, sich in den Schatten zu bewegen. So nach dem Motto, der Schatten wird dann ja von selber irgendwann lang genug. Sie ist toll, klaut nichts vom Tisch, macht sich nicht auf der Couch breit; aber wenn sie kann, dann geht sie abends gerne mein Bett anwärmen. Eigentlich komisch, denn normalerweise ist es ihr je kälter desto lieber.
Boogie Woogie del Rey la Montana Blanca, *5.4.2011, Rüde
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Boogie kam auf Umwegen zu mir. Es war irgendwie Schicksal, musste einfach so sein. In der Slowakei (SK) geboren, lernte Boogie bereits in jungen Jahren verschiedene Hundeausstellungen kennen und zog alsbald in den Schweizer Jura. Später wurde er ins Graubünden vermittelt. Dort stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass er nicht bleiben konnte. Durch eine liebe Freundin/Chakaya's Züchterin vermittelt, bekam Boogie mit 7 1/2 Monaten dann bei mir seinen Lebensplatz, in Miteigentümerschaft mit Cagliatscha's Alaskan Malamutes. Alsbald begann ich mit ihm die Zughundeausbildung und bis heute ist er nebst Profi-Schmusebacke mein Leithund im Gespann. Später folgte auch noch die Wesensprüfung und Zuchtzulassung. Boogie braucht sehr viel Nähe zu mir und dem Rudel, sonst ist er unglücklich. Die leider verstorbene Chakaya durfte mit ihm fast alles machen und sie fehlte ihm sehr. Erst lange nach dem Einzug von Cheleya und seiner Enkelin Ahsoka hat er diesen Verlust nun doch überwunden. Ohne tägliche Kuschelrunde geht gar nichts. Sein Blick sieht nicht nur so aus, er ist wirklich ein Schelm, eine sanfte Seele die sich manchmal wie ein Elefant im Porzellanladen durch's Leben bewegt. Boogeli ist ein bisschen der naive Typ, sehr sensibel, verspielt, unkompliziert aber bei der Arbeit ein guter Leader im Gespann. Hundeausstellungen haben wir eine Zeit lang, mehr so hobbymässig, weiterhin besucht. Damit hat er es bis zum Österreichischen Champion geschafft und als sehr schönes highlight brachte er mit Cagliatscha's Elja einen wunderbaren Wurf von 6 Welpen zu stande. Inzwischen ist er auch schon Grosspapa und Urgrosspapa. Ich bin sehr stolz auf Boogie, was sich immer wieder darin niederschlägt, dass ich ihn zu viel verwöhne. Nun, er zahlt es mir 1'000-fach zurück mit seiner coolen und anschmiegsamen Art. Verwöhne ich ihn zu viel mit Liebe und Streicheleinheiten, dann erlaubt er sich allerdings auch mal wieder Schabernack vom feinsten. Seine Lieblingsbeschäftigung? Gartenwerkzeug klauen. Das geht so hinterhältig schnell, dass ich es manchmal kaum merke, obwohl ich den Hund immer im Blick habe, weil ich es ja weiss. Dann jagen wir wieder mal zusammen ums Haus bis ich meine Utensilien zurück holen kann. Denn Apportieren - nein das tut Boogie nicht, nie und nimmer. Fremdwort. Punkt.
Sound of Arctic's Bagheera, *23.4.2012, Rüde
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Leg dich nicht mit dem Abenteuer Schlittenhund an, es sei denn, Du bist dir der Konsequenzen wirklich bewusst...
Am besten, man hat sich vorbereitet und wohnt bereits ideal in einem Eigenheim mit genug Platz und vorteilhaft nicht in einer reinen Wohnzone, weil da meist nicht mehr als maximal 2 Hunde pro Haushalt erlaubt sind. Gut, ideal für Schlittenhunde ist in der Schweiz nicht einfach zu finden, das typische Geheul oder das lautstarke Freudesgeschrei beim Einspannen vor einer Ausfahrt oder wenn die Fütterungszeit naht, ist nicht zu unterschätzen. Irgendwann braucht man einen besser geeigneten Fuhrpark, Zughundeausrüstung, Schlitten, Trainingswagen, und so weiter und so fort. Ich habe damals bei Bagheera zwei Monate lang überlegt, ob ich das Team zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Rüden ergänzen soll; Schliesslich war da ja noch mein lieber und treuer, damals bereits 19 Jahre alte Foxterrier Ark zu pflegen. Nun, ein paar Besuche brauchte es bei den Sound of Arctic's. Bagheera war schon 3 Monate alt, als sich bei mir eine berufliche Veränderung abzeichnete und ich feststellte, dass der Junge immer noch zu haben war. Also fuhr ich nochmal in die schöne Umgebung von Bregenz (AT) und nachdem Belana den Welpen nach der Gegenüberstellung nicht gleich verspeist hatte, war das neue Familienmitglied dann doch gewählt, keine Frage. Heute bin ich glücklich, hat Chlineli auf mich gewartet. Er ist das Rennpony im 'Stall', läuft wie ein Zug auf Schienen. Mit seinen 72 cm Schulterhöhe gehört er allerdings zu den grösseren Exemplaren unter den Alaskan Malamuten. Ich nenne ihn trotzdem noch Chlineli, weil er zur damaligen Zeit der Jüngste im Team war. Der Sabberlätsch läuft im Lead oder als Team/Wheeldog, manchmal bin ich auch alleine mit ihm unterwegs, denn er macht gerne Tempo, wo es Boogie lieber gemütlich nimmt. Obwohl beide fast gleich gross sind, haben sie einen komplett unterschiedlichen Trott. Der eine kräftig und ausladend wie ein Clydesdale und der andere zwitschert im ultraschnellen Ponygang ab wie ein Isländer... So kam er übrigens auch zum Namen Rennpony. Inzwischen hat Bagheera mit den jungen Mädels wieder Unterstützung bekommen, wo locker mithält. Vor allem mit Cheleya bahnt sich eine super Zusammenarbeit an. Bagheera ist in den letzten Jahren auch immer mehr zum Schmusekater geworden. Trotzdem döst er am liebsten draussen herum; im Sommer irgendwo in einem kühlen, selbstgegrabenen Loch oder bei eisigen Temperaturen mit Schnee als Matratze. Ausser er hat Gesellschaft von einem der Weiber, dann rennt und schnorrt er herum wie ein Quitschsäuli auf dem Rummelplatz. Und wenn Boogie kommt, dann quitscht er auch, einfach etwas tiefer 8-) Auf der Hundehütte findet man ihn auch oft, da ist sein Lieblingshochsitz. Wenn es regnet, findet man ihn meistens auch eher dort oben und nicht darin. Ein wahrer Malamute. Obwohl - die Couch im Wohnzimmer hat auch er irgendwann mal entdeckt...


Cheleya, aka Mary Lou Carinthia Wolf, *28.3.2017, Hündin
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Cheleya ist im schönen Südkärnten (AT) geboren und ergänzt mein Team seit Mitte Juni 2017. Die nette, ausgeglichene und trotzdem echt witzige und hübsche Junghündin hat einen coolen Charakter und entwickelte sich zu einer grossen Schmusebacke. Wie zu Welpenzeiten tobt sie nach wie vor am liebsten mit Ahsoka umher oder auch mit Bagheera, beides sind ja ebensolche Wildfänge und Rennmäuse. Will sie Ruhe haben, dann ist Boogie, der Ruhepol im Team, ihre liebste Gesellschaft. Gegenüber Ahsoka ist sie schon etwas erwachsener und überlegter geworden, ausser eben, man lässt sie mit Ahsoka oder Bagheera herumrennen... So geniesst sie auch gemütliches Zusammensein mit Belana, wenn ihr nicht nach Herumtoben der Sinn steht. Das ist meist aber zu langweilig, Unfug machen ist spannender. Sie hat schon als Welpe das Unkraut im Garten merklich reduziert, was gut ist, Gemüse geklaut, was weniger gut ist (zumindest für mich) aber auch mal im Modus Spinneritis die Hundecouch bearbeitet... was soll's, Malamut halt. Wie normal bei Alaskan Malamuten, gräbt auch sie gerne Löcher, so kommt die Schaufel regelmässig zum Einsatz, meistens mehrmals hintereinander, da die Löcher die man zustopft immer auf wunderliche Weise gleich wieder entstehen, kehrt man ihnen nur kurz den Rücken zu... Cheleya ist eine richtige Badenixe. Schon als Welpe konnte sie an keinem Wassernapf, Wassereimer oder Waschbecken vorbeigehen, ohne sich mindestens die Füsse zu waschen. Nach wie vor braucht sie im Sommer viel Wasser, allerdings sind ihre Badepfützen grösser geworden, viel grösser, Poolgrösse. Sie geht niemals am Pool vorbei, ohne sich zünftig nass zu machen. Schwimmen und herumplantschen haben Priorität sobald der Pool steht, wichtiger ist dann eigentlich nur noch das typische Geräusch beim Füllen der Futternäpfe zur Fressenszeit. Cheleya ist nach der Ausbildung im Zughundesport seit November 2018 im Gespann unterwegs und hat wie es sich für einen Malamuten gehört, sehr viel Spass bei der Arbeit. Sie macht sich bislang gut und ist eine wertvolle Bereicherung in der neuen Teamzusammenstellung. Sie läuft meistens mit Ahsoka aber inzwischen sehr gerne auch neben Bagheera und liebt es, wenn er Tempo macht. Möglicherweise liebt sie ihn als Partner auch so, weil er ein sehr kräftiger Zieher ist und sie sich deshalb nicht immer so anstrengen muss, wer weiss, sie ist sehr schlau ;0) Aber eines zeigt sie jetzt schon deutlich, sie läuft am liebsten vorne im Lead. Verstehe ich, sie hat ja auch sonst die Nase bei allem immer zu vorderst. Aber um alleine im Lead das Team zu führen, nun dazu muss sie doch noch etwas mehr Erfahrungen sammeln.
Alaskan Rock Ahsoka Tano, *25.6.2017, Hündin
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Seit Mitte September 2017 begleitet mich die im Piemont (IT) geborene Ahsoka. Ich bin sehr stolz, dass ich mit Ahsoka eine Enkelin von Boogie in mein Team aufnehmen durfte. Kurz nach Chakaya's Tod erfuhr ich von dieser Wurfplanung und da war für mich klar, eine würdige Nachfolgerin für Chakaya kann nur eine Hündin aus dieser mit Chakaya verwandter Linie sein. Und dann noch mein Boogie als Grossvater, perfekt. Nun, ich wusste genau, was ich mir da ins Haus holen wollte... Noch bevor ich wusste, dass mir vorher noch so eine wie Cheleya über den Weg läuft, lach! Der Wildfang Ahsoka hat sich toll entwickelt, ist sehr lernfreudig und auch für fast jeden Schabernack zu haben. Ja sie hat Nerven gekostet, halt, welche Nerven? Manchmal versucht sie sich sogar als "Haushalthilfe"! Nun, egal wie, hauptsache sie kann immer bei allem dabei sein; das heisst dann meistens eben auch vor den Füssen, hinter den Füssen, neben den Füssen, unter den Füssen... Sie war schon seit ihrem Einzug hier an allem interessiert, ist überall hochgeklettert, hat ihrem Opa laufend die Ohren lang gezogen oder ist auf Cheleya herumgehüpft, sofern nicht Cheleya auf ihr herumhüpfte. Mit Cheleya herumrennen oder Boogie ärgern und lauthals ihr Futter einfordern kann sie sehr gut und dies waren auch schon zu Welpenzeiten ihre liebsten Hobbys. Inzwischen ist sie gross genug, um sich mit dem mächtigen, starken Bagheera Wettrennen im Garten zu liefern, mit Boogie und Cheleya tut sie das ja schon von klein auf. Andererseits liebt sie es, mit mir die Couch zu teilen, was dann heisst, sie liegt eigentlich am liebsten auf mir und drückt mir ihren Kopf auf die Nase... nur dass ihr Lebendgewicht inzwischen schon ziemlich viel schwerer ist als zu Welpenzeiten. Uff. Egal wie, anhänglich wie sie ist, zeigt sie dies vehement, indem sie auf Tuchfühlung geht wo immer möglich. Wie Cheleya, war sie in der Saison 2017/2018 noch zu jung für Zugarbeit, ist aber inzwischen auch ausgebildet und läuft seit November 2018 im Team mit und sammelt fleissig Erfahrungen; und sofern sie während der Arbeit auch mal das Hirn einschaltet und mitdenkt, bleibt vielleicht auch was hängen vom Gelernten. Sie ist eine Rennmaus und kann selten still stehen. Selbst wenn sie sich niederlegt, bewegt sich immer irgend etwas an ihr. Sie ist eine dieser Wilden, die manchmal verordnete Schlafpausen brauchen, dass sie überhaupt mal schläft; das kommt mir so bekannt vor, sie ist wie dazumal Duracell Chakaya... Freilich ist auch Ahsoka inzwischen ruhiger und gelassener geworden, hmmm, zumindest ab und zu. Das wilde Girl ist die Kleinste im Team aber sehr quirlig, wendig und schnell. Der kleine Wirbelwind hat sich zu einem hübschen und arbeitsfreudigen Sturm entwickelt. Zu einem Wirbelsturm. So sieht es jedenfalls manchmal aus im Garten, wenn man sie da mal eine Zeit lang alleine walten lässt. Wer so viel Energie hat, verschmäht natürlich auch das Gemüse im Garten nicht, das hat sie wohl von Belana gelernt. Seit Ahsoka hier eingezogen ist, wurden wieder einmal einige Umstrukturierungen unumgänglich, damit ich jeweils auch noch etwas von meinen feinen Gartenperlen abbekomme. Was man nicht alles tut, in einem Leben mit Malamuten! Ach ja, wie Cheleya ist auch Ahsoka im Sommer hauptsächlich mit Schwimmen im Pool beschäftigt, auch eine Parallele zu ihrer Vorgängerin Chakaya, sie sind sich echt ähnlich!​​​​​

In Erinnerung

Cagliatscha's Chakaya, 11.8.2009- 15.5.2017, Hündin
Ich bin sehr traurig, Mitte Mai 2017 musste Chakaya wegen eines akuten, schweren Krebsleidens über die Regenbogenbrücke. Aus heiterem Himmel, unerwartet hat es mich und mein Team getroffen, unfassbar! Unser liebes Mädel, wir werden dich nie vergessen! Deine Konversationen in allen Tonlagen waren einmalig und Du fehlst uns sehr.
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Chakaya war die Zweite im Bunde. Im Aargauer Freiamt (CH) geboren und als Welpe bei mir eingezogen, war sie von anfang an ein Möchtegern-Rudelführer. Allerdings hatte sie die Rechnung ohne Belana gemacht und musste dann erstmal das Benimm-dich-ABC lernen. Belana hatte es einfach, zu dieser Zeit bekam sie ja noch Unterstützung bei der Erziehung dieser quirligen Welpendame durch den erfahrenen Foxterrier Ark. In den Ersten Jahren war Chakaya eine richtige Kanonenkugel, ziemlich hyperaktiv, lernte aber schnell und zeigte sich fortan als Zughund von der besten Seite. Wie Ihre Mutter Chorsängerin, hockte sie am liebsten irgendwo an erhöhter Lage und hatte gerne die Kontrolle - über alles - und jeden. Dies zeigte sie dann gerne mittels Stimmlagen in drei Tonleitern. Sie interessierte sich hauptsächlich für ihr Essen - und wenn andere nicht aufpassten, auch für deren Essen. Am liebsten zog sie Boogie an der Backe durch den Garten oder stand ihm auf dem Hals herum. Chakaya wurde aber auch ruhiger und reifer mit den Jahren, sehr schlau wie sie war, machte sie jeden Schabernack gerne mit. Sie lief im Gespann als Team-/Wheeldog. Regenwetter mochte Viechli nicht so, dann zog sie sich doch lieber in die gute Stube zurück, natürlich auf die Couch, wohin denn sonst. Winter liebte sie, vor allem wenn es ordentlich schneite, doch wenn sich der Sommer so richtig heiss und sonnig zeigte, war sie die Königin im Pool. Etwas älter, wurde auch sie langsam zur Geniesserin und liess sich sehr gerne Kraulen; sofern sie Zeit hatte und nicht gerade von Boogie gerufen wurde um sonst was anzustellen. Zum Beispiel Löcher graben im Garten. Natürlich meistens genau dort wo man sie nicht brauchte, auf dem Fussweg. Sie starb kurz und bündig, überraschend, schmerzlos und viel zu schnell. Sie lebte in vollen Zügen, immer auf Trab, immer auf Zack, viel erlebt und durchs Leben gerannt wie ein Eilzug. Sie wollte immer Action und bekam sie auch, vielleicht wusste sie warum. Der Trost bleibt, sie war echt glücklich und hatte Spass bis zum Schluss. Over the Rainbow, R.I.P. Chakaya, Du warst mein Wunschhund und Traumhund.