Das Rudel

Sarah, Rudelführerin und Trainerin - aber meistens Wasserträgerin, Futterbringerin, Hinterheraufräumerin, Löcherzuschauflerin, Hundekackeentsorgerin, usw.
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In meinen Kindheitstagen war es nebst anderen Hunden, ein Siberian Husky namens Blue aus Norwegen, der unsere Familie viele Jahre auf supercoole Art bereicherte - und in meinen Kindheitstagen beschloss ich, dass irgendwann ein Nordischer Schlittenhund auch in meinem Erwachsenenleben Einzug halten würde. Ach ja und dass ich wie damals auf dem Hof, einmal ein eigenes Haus mit altem Gewölbekeller haben würde.

Es hat gedauert, erst kam eine solide Ausbildung, dann Beruf und Karriere. Viele treue Hundebegleiter kamen und gingen in meinem Leben. Nie lebte ich ohne Hunde. Sie lernten mir ihre Sprache, ich ihnen meine. Wir gingen durch dick und dünn, genossen Freiheit und Natur zusammen. Sie lernten mir Geduld, Weisheit, Ruhe und Achtung. Sie förderten meine Fitness, brachten mich zum Lachen und waren in guten wie in schlimmen Zeiten an meiner Seite. Und spätestens, seit ich mit Alaskan Malamuten zusammen lebe, habe ich definitiv auch Nerven wie Drahtseile! Nun, vielleicht hatte ich die ja auch schon seit meiner Zeit mit den Foxterriern, aber das ist eine andere, weit zurück liegende Geschichte.

Ich lebe mit fünf Alaskan Malamuten zusammen, bin zwischenzeitlich ausgestiegen aus Beruf und Angestelltenleben und habe mich selbständig gemacht, mein Leben komplett an meine eigenen Vorstellungen angepasst. Denn nicht nur die Arbeit mit den Hunden wurde immer schwieriger mit dem vorherigen Berufsleben zu vereinbaren. Auch das vor vielen Jahren im Zuge meines Plans zur Erfüllung meines Kindheitstraumes erworbene Haus mit Umschwung zu pflegen und dabei noch etwas Zeit für mich selber zu haben, war kaum noch möglich. Nächstes Ziel: unabhängig zu arbeiten und soweit möglich zum Selbstversorger werden. Zusatzausbildungen und daneben ernsthaftes Training mit den Hunden zum Aufbau eines soliden Teams für Passagierfahrten folgte. Ausserdem sind da auch noch Fische, viele Fische in Aquarium und Teich und Wasserschildkröte Hugo, der mein Leben schon seit ein paar Jahrzehnten begleitet und seinen Schwimmpartner Spatzli nun schon ein paar Jahre überlebt hat. Die wollen auch gepflegt werden. Früher genossen nebst Hunden noch Hamster und exotische Vögel jahrelang meine Pflege, sie wurden alt und grau und gucken vielleicht heute vom Himmel herab, was so läuft in meinem kleinen Tierparadies. Mein Kleintierzoo ist allerdings nicht mehr so gross wie früher, aus Zeitgründen, denn arbeiten muss ich ja trotzdem auch noch! Ausser die kleinen Wildtiere in meinem sorgsam aufgebauten Gartenparadies: da tummelt sich einiges von Igel bis Blindschleichen, Vögel, Frösche, Kröten und allerlei Tierchen und Nützlinge im Gemüsegarten, von denen man einige nur noch selten sieht in Feld und Wald. Das, obwohl hier heute Alaskan Malamuten leben, voll schön im Einklang, solange jeder auf jeden achtet. Woaaahoooou, jeden Tag neue Abenteuer!

Und der alte Kindheitstraum mit dem Gewölbekeller? Nun, deren habe ich zwei! Wie bereits erwähnt mit Haus drauf und ein bisschen Land drumherum :0)
Sound of Arctic's Bagheera, *23.4.2012, Rüde
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Leg dich nicht mit dem Abenteuer Schlittenhund an, es sei denn, Du bist dir der Konsequenzen wirklich bewusst...
Am besten, man hat sich vorbereitet und wohnt bereits ideal in einem Eigenheim mit genug Platz und vorteilhaft nicht in einer reinen Wohnzone, weil da meist nicht mehr als maximal 2 Hunde pro Haushalt erlaubt sind. Gut, ideal für Schlittenhunde ist in der Schweiz nicht einfach zu finden, das typische Geheul oder das lautstarke Freudesgeschrei beim Einspannen vor einer Ausfahrt oder wenn die Fütterungszeit naht, ist nicht zu unterschätzen. Irgendwann braucht man einen besser geeigneten Fuhrpark, Zughundeausrüstung, Schlitten, Trainingswagen, und so weiter und so fort. Ich habe damals bei Bagheera zwei Monate lang überlegt, ob ich das Team zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Rüden ergänzen soll; Schliesslich war da ja noch mein lieber und treuer, damals bereits 19 Jahre alte Foxterrier Ark zu pflegen. Nun, ein paar Besuche brauchte es bei den Sound of Arctic's. Bagheera war schon 3 Monate alt, als sich bei mir eine berufliche Veränderung abzeichnete und ich feststellte, dass der Junge immer noch zu haben war. Also fuhr ich nochmal in die schöne Umgebung von Bregenz (AT) und nachdem Belana den Welpen nach der Gegenüberstellung nicht gleich verspeist hatte, war das neue Familienmitglied dann doch gewählt. Keine Frage, heute bin ich glücklich, hat Chlineli auf mich gewartet. Inzwischen sind Jahre vergangen und ohne dass man sich je bewusst war, dass diese Zeit kommt, ist er heute der letzte des alten Teams, der älteste meiner Malamuten. Noch ist er nach wie vor das Rennpony im 'Stall', läuft wie ein Zug auf Schienen. Mit seinen 72 cm Schulterhöhe gehört er allerdings zu den grösseren Exemplaren unter den Alaskan Malamuten. Ich nenne ihn trotzdem noch Chlineli, weil er zur damaligen Zeit der Jüngste im Team war. Der Sabberlätsch läuft im Lead oder als Team/Wheeldog, manchmal bin ich auch alleine mit ihm unterwegs, denn er macht gerne Tempo und ist kräftig genug, auch den 4 Rad Trainingswagen mal alleine zu ziehen und er geniesst es gerne auch so ab und zu. Der grosse Malamute ist mit seinem schnellen Gang, wie er eher wie ein Isländer im ultraschnellen Ponygang abzwitschert, komplett ein anderer Typ als es Boogie war, der kräftig und ausladend wie ein Clydesdale sein Team über den Trail führte... So kam Bagheera übrigens auch zum Namen Rennpony. Inzwischen hat Bagheera mit den jungen und kleineren Mädels eine grossartige Unterstützung, wo locker mithält und er liebt es, als Anführer mit seinem jungen Team zu laufen, man wird ja nicht jünger. Vor allem mit Cheleya bahnte sich eine super Zusammenarbeit an und sie laufen auch gerne zusammen im Lead. Bagheera ist in den letzten Jahren auch immer mehr zum Schmusekater geworden. Trotzdem döst er am liebsten draussen herum; im Sommer irgendwo in einem kühlen, selbstgegrabenen Loch oder bei eisigen Temperaturen mit Schnee als Matratze. Ausser er ist in Gesellschaft der Weiber, dann rennt und schnorrt er herum wie ein Quitschsäuli auf dem Rummelplatz. Auf der Hundehütte findet man ihn auch oft, da ist sein Lieblingshochsitz. Wenn es regnet, findet man ihn meistens auch eher dort oben und nicht darin. Ein wahrer Malamute. Obwohl - die Couch im Wohnzimmer hat auch er irgendwann mal entdeckt...


Cheleya, aka Mary Lou Carinthia Wolf, *28.3.2017, Hündin
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Cheleya ist im schönen Südkärnten (AT) geboren und ergänzt mein Team seit Mitte Juni 2017. Die nette, ausgeglichene und trotzdem echt witzige und hübsche Junghündin hat einen coolen Charakter und entwickelte sich zu einer grossen Schmusebacke. Wie zu Welpenzeiten tobt sie nach wie vor am liebsten mit Ahsoka umher oder auch mit Bagheera, beides sind ja ebensolche Wildfänge und Rennmäuse. Will sie Ruhe haben, dann waren immer Boogie und Belana ihr Ruhepol im Team, ihre liebste Gesellschaft. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Sie in Zukunft wohl der Ruhepol für den Rest des Teams wird, aber noch tobt sie sich gerne aus, geniesst ihre Zeit als Hund im besten Alter. Gegenüber Ahsoka ist sie schon etwas erwachsener und überlegter geworden, ausser eben, man lässt sie mit Ahsoka oder Bagheera herumrennen... Unfug machen ist halt spannender als Patriarchin spielen. Sie hat schon als Welpe das Unkraut im Garten merklich reduziert, was gut ist, Gemüse geklaut, was weniger gut ist (zumindest für mich) aber auch mal im Modus Spinneritis die Hundecouch bearbeitet... was soll's, Malamut halt. Wie normal bei Alaskan Malamuten, gräbt auch sie gerne Löcher, so kommt die Schaufel regelmässig zum Einsatz, meistens mehrmals hintereinander, da die Löcher die man zustopft immer auf wunderliche Weise gleich wieder entstehen, kehrt man ihnen nur kurz den Rücken zu... Cheleya ist eine richtige Badenixe. Schon als Welpe konnte sie an keinem Wassernapf, Wassereimer oder Waschbecken vorbeigehen, ohne sich mindestens die Füsse zu waschen. Nach wie vor braucht sie im Sommer viel Wasser, allerdings sind ihre Badepfützen grösser geworden, viel grösser, Poolgrösse. Sie geht niemals am Pool vorbei, ohne sich zünftig nass zu machen. Schwimmen und herumplantschen haben Priorität sobald der Pool steht, wichtiger ist dann eigentlich nur noch das typische Geräusch beim Füllen der Futternäpfe zur Fressenszeit. Cheleya ist nach der Ausbildung im Zughundesport seit November 2018 im Gespann unterwegs und hat wie es sich für einen Malamuten gehört, sehr viel Spass bei der Arbeit. Sie macht sich gut und ist eine wertvolle Bereicherung in der neuen Teamzusammenstellung. Sie läuft meistens mit Bagheera im Lead und liebt es, wenn er Tempo macht. Möglicherweise liebt sie ihn als Partner auch so, weil er ein sehr kräftiger Zieher ist und sie sich deshalb nicht immer so anstrengen muss, wer weiss, sie ist sehr schlau ;0) Sie läuft auch mit Ahsoka im Team aber vorne ist interessanter und vor allem verspritzt keiner Dreck ins Gesicht bei schlechtem Wetter, das mag sie nicht. Alleine im Lead das Team führen mag sie leider nicht. Sie will einen starken Buben an der Seite, sonst mangelt es an der nötigen Motivation. Sie ist eine grosse, sanfte Hündin mit der ausgewogenen Portion Schabernack im Kopf und Profi Kuschelmaus. Dabei ist ihr eigentlich egal ob sie mit Mensch oder ihren Hundekumpanen kuschelt, hauptsache einmal kuscheln bitte.
Alaskan Rock Ahsoka Tano, *25.6.2017, Hündin
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Seit Mitte September 2017 begleitet mich die im Piemont (IT) geborene Ahsoka. Ich bin sehr stolz, dass ich mit Ahsoka eine Enkelin von Boogie in mein Team aufnehmen durfte. Kurz nach Chakaya's Tod erfuhr ich von dieser Wurfplanung und da war für mich klar, eine würdige Nachfolgerin für Chakaya kann nur eine Hündin aus dieser mit Chakaya verwandter Linie sein. Und dann noch mein Boogie als Grossvater, perfekt. Nun, ich wusste genau, was ich mir da ins Haus holen wollte... Noch bevor ich wusste, dass mir vorher noch so eine wie Cheleya über den Weg läuft, lach! Der Wildfang Ahsoka hat sich toll entwickelt, ist sehr lernfreudig und auch für fast jeden Schabernack zu haben. Ja sie hat Nerven gekostet, halt, welche Nerven? Manchmal versucht sie sich sogar als "Haushalthilfe"! Nun, egal wie, hauptsache sie kann immer bei allem dabei sein; das heisst dann meistens eben auch vor den Füssen, hinter den Füssen, neben den Füssen, unter den Füssen... Sie war schon seit ihrem Einzug hier an allem interessiert, ist überall hochgeklettert, hat ihrem Opa laufend die Ohren lang gezogen oder ist auf Cheleya herumgehüpft, sofern nicht Cheleya auf ihr herumhüpfte. Das ganze Team auf Trab halten und lauthals ihr Futter einfordern kann sie sehr gut und dies waren auch schon zu Welpenzeiten ihre liebsten Hobbys. Inzwischen ist sie erwachsen und längst gross genug, um sich mit dem mächtigen, starken Bagheera Wettrennen im Garten zu liefern, mit ihren anderen Kumpels tat sie das ja schon von klein auf. Andererseits liebt sie es, mit mir die Couch zu teilen, was dann heisst, sie liegt eigentlich am liebsten auf mir und drückt mir ihren Kopf auf die Nase... nur dass ihr Lebendgewicht inzwischen ziemlich viel schwerer ist als zu Welpenzeiten. Uff. Egal wie, anhänglich wie sie ist, zeigt sie dies vehement, indem sie auf Tuchfühlung geht wo immer möglich. Wie Cheleya, war sie in der Saison 2017/2018 noch zu jung für Zugarbeit, ist aber inzwischen auch ausgebildet und läuft seit November 2018 im Team mit, hat Erfahrungen gesammelt, gelernt und ihren Test zum Zughund für Passagierfahrten bestanden. Obwohl sie eine Rennmaus ist und selten still stehen kann, ist leider auch sie nicht als Leithund geeignet, sie mag lieber mitarbeiten ohne zuviel zu denken. Selbst wenn sie sich niederlegt, bewegt sich immer irgend etwas an ihr. Sie ist eine dieser Wilden, die manchmal verordnete Schlafpausen brauchen, dass sie überhaupt mal schläft; das kommt mir so bekannt vor, sie ist wie dazumal Duracell Chakaya... Freilich ist auch Ahsoka inzwischen ruhiger und gelassener geworden, hmmm, zumindest ab und zu. Das wilde Girl ist die Kleinste im Team aber sehr quirlig, wendig und schnell. Der Wirbelwind hat sich zu einem hübschen und arbeitsfreudigen Sturm entwickelt. Zu einem Wirbelsturm. So sieht es jedenfalls manchmal auch im Garten aus, wenn man sie da mal eine Zeit lang alleine walten lässt. Wer so viel Energie hat, verschmäht natürlich auch das Gemüse im Garten nicht, das hat sie wohl von Belana gelernt. Seit Ahsoka hier eingezogen ist, wurden wieder einmal einige Umstrukturierungen unumgänglich, damit ich jeweils auch noch etwas von meinen feinen Gartenperlen abbekomme. Was man nicht alles tut, in einem Leben mit Malamuten! Ach ja, wie Cheleya ist auch Ahsoka im Sommer hauptsächlich mit Schwimmen im Pool beschäftigt, auch eine Parallele zu ihrer Vorgängerin Chakaya, sie sind sich sehr ähnlich!​​​​
Alaskan Rock Chakachamna, *4.5.2020, Rüde
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Als weiteres Familien- und Teammitglied ist der ebenfalls im Piemont (IT) geborene Chaka im August 2020 hier eingezogen. Er ist meine grosse Hoffnung als Nachfolger von Boogie und eines hat er auf jedenfall gemeinsam mit seinem Vorgänger: er ist auch wie ein Elefant im Porzellanladen obwohl nicht näher verwandt. Schon heute zeigt der Jungsporn, dass er auch ganz nach seinem Papa kommt, in Statur wie im dauernd herum jammern, weshalb er auch den Kosenamen Chakeline (Jaqueline) bekommen hat; er jammert nämlich meistens herum wie ein kleines Mädchen, hauptsächlich vor dem Fressen, nach dem Fressen, vor dem Fressen. Ausser Fressen und sich den Magen füllen gibt es eigentlich nichts wirklich wichtiges nebenher und dass man sich auch als echter Abkömmling von Schwedischen, in Longdistance Rennen erfahrenen und erfolgreichen Arbeitsmalamuten durchaus zum Couch und Schosshund entwickeln kann ist jetzt auch endgültig bewiesen... Er ist sehr anhänglich und war vom ersten Tag an hier sehr auf mich bezogen oder auf seine neuen Hundepartner, oder auf mich, ha, einfach auf alle hier in seiner neuen Familie. Er kam, sah und alles war sein, wie wenn er gar nie woanders gewesen wäre. Er liebt Gesellschaft und das Flohnerleben, herumtollen, Blödsinn machen, versucht auch im Winter immer noch Aepfel von den Bäumen zu holen, obwohl dort längst keine mehr baumeln... Er hatte das Glück, dass er noch von Boogie die Grundsätze des modernen Benehmens lernen konnte und das gab ihm sehr grosse Stabilität im Rudel. Denn die beiden Weiber waren eher keine Hilfe. Statt ihm etwas beizubringen fielen beide wieder in den Junghundemodus zurück, wodurch Chaka zwar unheimlich viel Spass hat, ich aber erst recht aufpassen muss, dass alle Beine und Nasen intakt blieben. Nicht dass sie sich untereinander verletzen, nein, weil sie nie schauen, wo sie hin rennen bei ihren Wettrennen im Garten. Bumm Gartentor da, bumm Staude im Weg, bumm, Baumstamm, bumm, aaaah bei der Treppe sollte man die Beine einziehen wenn man im Galopp auf den Freisitz rennt, tock, Gartenzaun... rumms Gartenstuhl. Immer mit dem Kopf durch die Wand... Noch Fragen? Nun, Malamuten halt. Das heisst nicht, dass der inzwischen schon sehr langbeinige und grosse Rüde nicht für die Arbeit als Zughund geboren ist. Er zeigt schon deutlich den Willen zu ziehen und im Turbo los zu rauschen. Noch ist er zu jung und muss erst viel lernen, die Ausbildung beginnt demnächst erst. Bislang hat er aber schön gezeigt, welch toller Charakter in ihm steckt, freundlich, wild, ungestüm, sanft, naiv, dauerhungrig, lieb, eigensinnig (nein, eigensinnig ist er eigentlich nicht und auch stur nicht wirklich, ha es besteht Hoffnung, hahaha)... man kann es sich auslesen, er hat alles was einen guten Malamuten ausmacht. Momentan in der Pubertät ist er ohnehin geschützt wenn er Blödsinn macht und Schabernack treibt, kann auch mal vergessen dass er Ohren hat zum zuhören und überhaupt soll er seine Jugendzeit so richtig auskosten wie es sich gehört. Den Spass den er täglich hat nimmt er dann um so leichter mit in die Arbeit sobald es ernsthaft los geht. Bis dahin kommen dann auch die guten Seiten die er von seiner lieben Mama geerbt hat wieder zum Vorschein, das heisst, überlegen, Hirn einschalten, bevor man einfach drauf los rennt ohne voraus zu schauen und sich die Beine, Nase oder den Arsch verletzt. Malamut (Junge) halt. Bis dahin passe ich auf das Goldstück auf, denke und schaue für ihn voraus, bis er es selber kann ;-)
Alaskan Rock James T. Kirk, *1.6.2020, Rüde
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Jimsi war nicht geplant. Aber was ist schon planbar wenn man mit Alaskan Malamuten lebt und arbeitet. Es wurde langsam Zeit, für mein altes Hundeteam einen weiteren Nachfolger auszuwählen. Der Entscheid war getroffen und als ich anfangs Sommer 2020 gleich nach der Oeffnung der Grenzen mit meinem ganzen Hundeteam Richtung Italien aufbrach um die Welpen kennen zu lernen, war mir noch nicht bewusst, dass sich in den folgenden Monaten gleich zwei meiner alten Hunde in den Himmel verabschieden würden. So war mit Chaka eigentlich meine Wahl getroffen und damit hatte es sich. Sicher, ich sah auch den anderen Wurf, wusste dass die schon reserviert waren und achtete gar nicht so auf die damals erst etwa 2-3 Wochen alten Welpen. Im August als ich Chaka abholte, waren die einen Monat jüngeren Welpen schon wacker unterwegs und man konnte sie gar nicht übersehen. Irgendwie entwickelte sich zwischen Chaka und Jim schon damals eine Freundschaft. Dennoch war es für mich noch kein Thema, mich für einen weiteren Welpen zu interessieren. Aber dann.. ich war wieder zu Hause inklusive Chaka, sah, dass ich doch recht viele Fotos auch von Jim gemacht hatte, einfach so. Dann verfolgte ich bei Alaskan Rock den Werdegang des Star Trek Wurfes.. halt, wie bitte? Star Trek? Nun ich habe ja schon Ahsoka aus dem Star Wars Wurf, welch Zufall. Und ich als Star Trek und Star Wars Fan bekomme keinen aus dem Star Trek Wurf? Ich machte nur Spass und fragte nach. Blöd war, einer der Welpen war frei geworden und es wäre wohlwollend genehm, wenn er bei mir einziehen dürfte. Tja, nachdem ich ja mit Bagheera auch noch einen älteren Hund habe und das Thema Nachfolger ohnehin bald wieder aktuell würde, beschloss ich, nochmal zwei Welpen gemeinsam aufzuziehen und auszubilden. So geht das. Wie auch immer, Mitte September zog Captain Kirk auch hier ein und war nach einem Monat Trennung wieder mit seinem Freund Chaka zusammen. Passt. Manchmal sind die Wege im Universum unergründlich und Zufälle die besten Lebensbegleiter. Jim, Jimsi oder auch Bämsu genannt (Pinsel auf Schweizerdeutsch wegen seiner derzeit enorm buschig bepelzten Rute), hat sich ebenfalls sehr gut eingelebt. Wie es sich für einen (ebenfalls) Abkömmling von Norwegisch-/Schwedischen Arbeitshunden und auch erfolgreich in Longdistance trainierten Alaskan Malamuten gehört, ist er ein wahres Energiebündel, anstrengend und frech; anfangs war er im Verhalten und Vertrauen aufbauen, ja selbst im Aussehen, absolut wie ein typischer, wilder Wolfswelpe, ich habe kaum einen Alaskan Malamuten in ihm erkannt, irgendwie war er gar nicht so das typische Wollknäuel... er hat sich zu einem wunderschönen Junghund entwickelt! Freilich habe ich nicht daran gezweifelt, dass er ein guter Malamute ist. Ich kenne ja seine Eltern und er ist das perfekte Ebenbild geworden. Nicht nur ganz der Papa, auch ganz die Mama ;-) Aber etwas war selbst für mich etwas neues, dieser anfängliche, typische "Wolfs-Charakter". Nun, ich habe meine Hausaufgaben auch bei Jimsi gemacht und wusste somit auch bei ihm, was ich mir da ins Haus holte. Ich bereue es nicht. Er ist sehr speziell, er ist inzwischen, wie auch Chaka, vom Typ und Charakter her ein typischer Alaskan Malamute aus langer Arbeitshundelinie. Einfach Zucker für die künftige Arbeit mit dem jüngeren Hundeteam, für starke und flotte Arbeit bei Passagierfahrten. Man wird sehen, was aus ihm wird und ob alles klappt. Er ist inzwischen natürlich auch sehr auf mich bezogen, hat sich gut ins Team integriert und wurde von seiner neuen Meute akzeptiert und aufgenommen. Er ist lieb, wenn auch ein wilder Kerl, der ab und an mal in die Schranken verwiesen werden muss. Er hat die Tendenz, irgendwann mal Rudeloberhaupt werden zu wollen. Er wird lernen müssen, dass man sich das hier bei uns als Jüngster im Team nicht einfach so verdienen kann oder auf dem Tablett serviert bekommt, das ist meine Aufgabe. Aber eines ist sicher, der Hund muss und will im Gespann arbeiten, je früher desto besser. Vorerst darf er freilich mit Chaka und dem Rest seiner neuen Familie seine Pubertät ausleben, nach und nach lernen, langsam erwachsen werden und viel Spass haben. Und Spass hat der unermüdliche Wirbelwind allemal, auch wenn ich dabei noch öfters an meine Grenzen komme und das Alaskan Rock Trio inzwischen eher crash boom bang Trio nenne. Und wenn ihr das Foto so betrachtet, ist er doch ein süsser, hübscher Kerl oder nicht? Hahaha, faustdick hinter den Ohren hat er's ;-)

In Erinnerung

Cagliatscha's Chakaya, 11.8.2009-15.5.2017, Hündin
Ich bin sehr traurig, Mitte Mai 2017 musste Chakaya wegen eines akuten, schweren Krebsleidens über die Regenbogenbrücke. Aus heiterem Himmel, unerwartet hat es mich und mein Team getroffen, unfassbar! Unser liebes Mädel, wir werden dich nie vergessen! Deine Konversationen in allen Tonlagen waren einmalig und Du fehlst uns sehr.
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Chakaya war die Zweite im Bunde. Im Aargauer Freiamt (CH) geboren und als Welpe bei mir eingezogen, war sie von anfang an ein Möchtegern-Rudelführer. Allerdings hatte sie die Rechnung ohne Belana gemacht und musste dann erstmal das Benimm-dich-ABC lernen. Belana hatte es einfach, zu dieser Zeit bekam sie ja noch Unterstützung bei der Erziehung dieser quirligen Welpendame durch den erfahrenen Foxterrier Ark. In den Ersten Jahren war Chakaya eine richtige Kanonenkugel, ziemlich hyperaktiv, lernte aber schnell und zeigte sich fortan als Zughund von der besten Seite. Wie Ihre Mutter Chorsängerin, hockte sie am liebsten irgendwo an erhöhter Lage und hatte gerne die Kontrolle - über alles - und jeden. Dies zeigte sie dann gerne mittels Stimmlagen in drei Tonleitern. Sie interessierte sich hauptsächlich für ihr Essen - und wenn andere nicht aufpassten, auch für deren Essen. Am liebsten zog sie Boogie an der Backe durch den Garten oder stand ihm auf dem Hals herum. Chakaya wurde aber auch ruhiger und reifer mit den Jahren, sehr schlau wie sie war, machte sie jeden Schabernack gerne mit. Sie lief im Gespann als Team-/Wheeldog. Regenwetter mochte Viechli nicht so, dann zog sie sich doch lieber in die gute Stube zurück, natürlich auf die Couch, wohin denn sonst. Winter liebte sie, vor allem wenn es ordentlich schneite, doch wenn sich der Sommer so richtig heiss und sonnig zeigte, war sie die Königin im Pool. Etwas älter, wurde auch sie langsam zur Geniesserin und liess sich sehr gerne Kraulen; sofern sie Zeit hatte und nicht gerade von Boogie gerufen wurde um sonst was anzustellen. Zum Beispiel Löcher graben im Garten. Natürlich meistens genau dort wo man sie nicht brauchte, auf dem Fussweg. Sie starb kurz und bündig, überraschend, schmerzlos und viel zu schnell. Sie lebte in vollen Zügen, immer auf Trab, immer auf Zack, viel erlebt und durchs Leben gerannt wie ein Eilzug. Sie wollte immer Action und bekam sie auch, vielleicht wusste sie warum. Der Trost bleibt, sie war echt glücklich und hatte Spass bis zum Schluss. Over the Rainbow, R.I.P. Chakaya, Du warst mein Wunschhund und Traumhund.
Belana Swiss-Snowdog, 30.12.2008-1.7.2020, Hündin
Sie war ihr Leben lang top gesund. So war es doch etwas überraschend als Belana bis wenige Tage vor ihrem Ableben ohne grössere Vorzeichen doch etwas früher als ich dachte ihrem Ende entgegen sah. Sie trat ohne schwere Komplikationen geborgen zu Hause in meinem Beisein ihren Weg über die Regenbogenbrücke an. Eine letzte schöne Reise zusammen mit dem ganzen Rudel in die Piemonteser Berge, eine letzte Begegnung mit lieben Freunden auf 2 und 4 Beinen, sie hat sich so gefreut und liebte es. Keiner von uns dachte zu diesem Zeitpunkt, dass es ihre letzte Reise war.

Ich bin glücklich, hat es Belana nach diesem wunderschönen Urlaub auch noch nach Hause geschafft und dass sie in ihrem gewohnten Umfeld auf natürliche Weise ihre Weiterreise in den Hundehimmel antreten konnte.
Auch wenn es unendlich schmerzt und ihr Lieblingsplatz hier auf ihrem Freisitz nun leer ist, einen besseren Weg hätte ich mir nicht vorstellen können! Meine grosse Liebe, die grande Dame, eine wahre Königin, ist mit starkem Willen und Stolz durchs Leben gezogen und genau so aus dem Leben gegleitet. Ihre Seele reist nun weiter, da draussen im grossen Universum. ❤️❤️❤️

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Mit Belana erfüllte sich der lang ersehnte Traum zum Aufbau eines eigenen Schlittenhundeteams. Sie wurde im Toggenburg (CH) geboren und kam als Welpe zu mir. Sie war nicht immer einfach, manchmal ziemlich stur aber grundsätzlich immer eine totale Kuschelmaus; mit Kindern konnte sie es gut und mochte Menschen ohnehin über alles. Mit anderen Hunden hatte sie es nicht so am Hut, brauchte deshalb ihren Freiraum bei Begegnungen. Ihre 4-beinigen Freunde wählt sie kritisch aus, Feinde wurden schon mal angekeift. Nur zu Hause im eigenen Rudel fühlte Sie sich wohl, war als älteste Hüdin die Obfrau, welche das Team nur mit ihrem Blick im Griff hatte. Das genoss Sie unheimlich, sie war wie eine Rudelführerin im Wolfsrudel, streng aber fair, über vieles erhaben, geduldig und zufrieden, wenn die Jüngeren ihr nicht versuchten auf dem Hals herum zu turnen. Das durften eigentlich nur die hier im Garten heimischen Frösche, Kröten, manchmal sogar Mäuse und Blindschleichen... Was habe ich oft gelacht, wenn sich wieder mal so ein Tierchen nachts an ihr vorbei schlich, hüpfte oder kroch. Obwohl ich sie als Zughund ausgebildet habe und sie die Kommandos perfekt beherrschte, mochte sie im Gespann nicht laufen, ausser bei mindestens -5 Grad, bei genug Schnee und mit Hundeschlitten hintendran; Es konnte aber durchaus passieren, dass man urplötzlich den typischen 'Huskyplatten' hatte und den Schlitten selber wieder nach Hause zog. Sie beschäftigte sich lieber mit leichten Agility-Übungen, Spazieren mit unseren Gästen oder noch besser, Bauch kraulen. Aus den Augen liess sie mich nie, machte selten etwas gratis und eigentlich brauchte man für sie nur ein Kommando, das hiess 'Gutzi'. Sie war meine Lieblings-Wollkugel und wir feierten zusammen Geburtstag. Belana war eigentlich sehr still, stimmte ab und zu mit Bagheera ein Lied an mit ihrer tiefen und wohlklingenden Stimme. Wollte sie etwas, dann überraschte sie mit einem ordentlichen Wortschatz, womit sie umzugehen wusste. Belana war ein Allwetter-Hund. Am liebsten mochte sie natürlich sehr kaltes Klima und im Schnee herumtoben, es machte ihr aber auch nichts aus, im Regen zu liegen, obwohl sie problemlos unter Dach konnte. Nur durch Pfützen laufen, das mochte sie nicht. Dann bewegte sie sich sehr vorsichtig. Man hätte sich ja sonst dreckig gemacht. Andererseits lag sie im Sommer bei 30 grad auch mal voll in der Sonne, wahrscheinlich, weil sie zu faul war, sich in den Schatten zu bewegen. So nach dem Motto, der Schatten wird dann ja von selber irgendwann lang genug. Sie war absolut toll, klaute nichts vom Tisch, machte sich nicht auf der Couch breit; aber wenn sie konnte, dann schlich sie abends gerne mal rein und ging mein Bett anwärmen. Eigentlich komisch, denn normalerweise war es ihr je kälter desto lieber. Belana war glücklich, sie liebte etwas Distanz zu ihren anderen Rudelmitgliedern und war dennoch nie alleine. Ihre fehlende Präsenz hat ein grosses Loch ins Team gerissen. Aber irgendwiwe ist sie immer noch da, nur einfach einen Stock höher hinauf gerutscht, wo sie uns beobachtet und nicht aus den Augen lässt, so wie sie es immer tat. R.I.P meine über alles geliebte, grosse Wollkugel.
Boogie Woogie del Rey la Montana Blanca, 5.4.2011-29.1.2021, Rüde
Leider ging auch seine Reise zu Ende, Boogie ist als dritter des alten Teams Chakaya und Belana über die Regenbogenbrücke gefolgt. Kein Stress, kein Schmerz, ein stolzer König im Leben, wie ein König starb er in meinen Armen ruhig und gelassen. Ich werde ihn für immer lieben, er war der beste Hund, den ich jemals hatte, absolut korrekt in seinem Gehirn, eine gute und liebenswerte Seele, nie machte er Probleme, für mich war er ein echter Supermalamute, hatte immer für alle viel Freundlichkeit übrig und lustige Flausen im Kopf; er war ein guter und zuverlässiger Teamleader im Gespann und Champion im Ring. Hat geholfen, 4 Welpen zu tollen Teampartnern zu erziehen und war ein toller, dankbarer und verspielter Opa für Ahsoka! Machs gut mein grosser, starker Bär, run free ❤️
Vielen Dank für diesen wunderbaren Malamute !!! Vielen Dank euch allen, die uns begleitet und die ihn auch so sehr geliebt haben.​​​​​​​
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Boogie kam auf Umwegen zu mir. Es war irgendwie Schicksal, musste einfach so sein. In der Slowakei (SK) geboren, lernte Boogie bereits in jungen Jahren verschiedene Hundeausstellungen kennen und zog alsbald in den Schweizer Jura. Später wurde er ins Graubünden vermittelt. Dort stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass er nicht bleiben konnte. Durch eine liebe Freundin/Chakaya's Züchterin vermittelt, bekam Boogie mit 7 1/2 Monaten dann bei mir seinen Lebensplatz, in Miteigentümerschaft mit Cagliatscha's Alaskan Malamutes. Alsbald begann ich mit ihm die Zughundeausbildung und fortan war er nebst Profi-Schmusebacke mein Leithund im Gespann. Später folgte auch noch die Wesensprüfung und Zuchtzulassung. Boogie brauchte sehr viel Nähe zu mir und dem Rudel, so war er unheimlich glücklich. Die leider früher verstorbene Chakaya durfte mit ihm fast alles machen und sie fehlte ihm sehr. Erst lange nach dem Einzug von Cheleya und seiner Enkelin Ahsoka hatte er diesen Verlust überwunden. Ohne tägliche Kuschelrunde ging gar nichts. Sein Blick sah nicht nur so aus, er war wirklich ein Schelm, eine sanfte Seele die sich manchmal wie ein Elefant im Porzellanladen durch's Leben bewegte. Boogeli war ein bisschen der naive Typ, sehr sensibel, verspielt, unkompliziert aber bei der Arbeit ein guter Leader im Gespann. Hundeausstellungen haben wir eine Zeit lang, mehr so hobbymässig, weiterhin besucht. Damit hatte er es bis zum Österreichischen Champion geschafft und als sehr schönes highlight brachte er mit Cagliatscha's Elja einen wunderbaren Wurf von 6 Welpen zu stande. Er wurde später Grosspapa, Urgrosspapa und Ururgrosspapa. Ich war immer unheimlich stolz auf Boogie, was sich immer wieder darin niederschlug, dass ich ihn zu viel verwöhnte. Nun, er zahlte es mir 1'000-fach zurück mit seiner coolen und anschmiegsamen Art. Verwöhnte ich ihn zu viel mit Liebe und Streicheleinheiten, dann erlaubte er sich allerdings auch mal wieder Schabernack vom feinsten. Seine Lieblingsbeschäftigung? Gartenwerkzeug klauen. Das ging so hinterhältig schnell, dass ich es manchmal kaum bemerkte, obwohl ich den Hund immer im Blick hatte, denn bei Gartenarbeit war er immer mit Freude dabei. Dann jagten wir wieder mal zusammen ums Haus bis ich meine Utensilien zurück holen konnte. Denn Apportieren - nein das tat Boogie nicht, nie und nimmer. Fremdwort. Punkt. Spass stand immer an vorderster Stelle, egal was wir taten, erlebten oder wo wir unterwegs waren. Mit ihm ist ein absoluter Traummalamute von uns gegangen. Nichts konnte ihn aus der Ruher bringen. Er half hier in seinem Rudel 4 Welpen gross zu ziehen und erziehen. War auch im Gespann mit den Auszubildenden immer ein sehr geduldiger Anführer. Er war der perfekteste Hund den ich jemals hatte, in seinem Wesen, seiner Art, seinem Aussehen, seiner Grösse und Stärke in Geist und Körper. Wer uns kennt, weiss, wie ich eineinhalb Jahre lang mit allen Mitteln um sein Leben gekämpft habe, wie er mit bester Lebensqualität und optimalster Fürsorge sogar fast den Krebs besiegte, in all der Zeit die noch blieb jede Minute das Glücklichsein genoss, wie stark und grossartig er war bis zuletzt, bis ihn seine unendliche Kraft dann doch in seinen letzten Tagen verliess und er friedlich in meinen Armen zu Hause in meiner Obhut und geborgen auf seine endgültige Reise über die Regenbogenbrücke ging. R.I.P Boogie, Du bist so stark in meinem Herzen verankert, dass es kaum fassbar ist, dass Du gar nicht mehr da bist. Du fehlst dem ganzen Rudel, Du fehlst deiner Enkelin, Du fehlst mir, für immer, Du bist unersetzlich.